Car2car-Kommunikation geht in die Fertigung

Delphi startet 2016 mit der Serienfertigung von Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation –  Der Automobilzulieferer wird General Motors mit Netzwerktechnologie beliefern, die Fahrzeuge miteinander „sprechen“ lässt und dem Fahrer im voraus wichtige Informationen über kritische Verkehrssituationen liefert. Die Fertigung des Systems soll planmäßig 2016 für den nordamerikanischen Markt anlaufen. Damit gehört Delphi zu den ersten Unternehmen die Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation auf den Markt bringen.Delphi Car2Car GrafikAktive Fahrsicherheit und Car2Car Kommunikation sind wichtige Meilensteine auf dem Weg die Verkehrssicherheit weiter zu erhöhen. Ich bin sicher, gerade im Hinblick auf die bevorstehende IAA und die Automechanika wird der Beitrag der Autozulieferer zur Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr, neben Fragen des Umweltschutzes, an den Pressetagen diskutiert werden. Delphi kann nun einen weiteren Schritt zur konkreten Einführung dieser Zukunftstechnologie im Straßeneinsatz vermelden.

Da es hier um den Einsatz im Alltag geht, ist es sogar eine Premiere.

Wir, Delphi, werden General Motors mit Netzwerktechnologie beliefern, die Fahrzeuge miteinander „sprechen“ lässt und dem Fahrer im voraus wichtige Informationen über kritische Verkehrssituationen liefert. Die Fertigung des Systems soll planmäßig 2016 für den nordamerikanischen Markt anlaufen. Damit gehört Delphi zu den ersten Unternehmen die Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation auf den Markt bringen.

Die drahtlose Kommunikationstechnologie von Delphi erweitert deutlich die Palette an fortschrittlichen Fahrerassistenzsystemen. Funksignale übertragen Verkehrsdaten von Fahrzeug zu Fahrzeug und warnen Fahrer vor potenziellen Gefahren im Straßenverkehr; selbst vor solchen, die außerhalb des eigenen Sichtfeldes oder der Sensoren des eigenen Fahrzeugs liegen. Die Netzwerktechnologie übermittelt Informationen über vielfältige Verkehrssituationen wie schlechte Straßen, Baustellen, Krankenwagen und Feuerwehrfahrzeugen im Einsatz, sowie Behinderungen durch stehende oder langsam fahrende Fahrzeuge, Staus sowie Unfällen. „Die Möglichkeit Gefahrenquellen frühzeitig zu erkennen und dem Fahrer im Voraus zu melden ist ein wichtiger Fortschritt zur Verbesserung der Fahrersicherheit und des Verkehrsmanagement“, sagte Jeff Owens, Chief Technology Officer von Delphi. „Mit dieser Technologie positioniert Delphi sich strategisch, um Autohersteller zu befähigen, die Auflagen für die Car2car-Kommunikation im Zusammenhang mit dem automatischen Fahren zu erfüllen.“

Delphi bietet bereits Sicht- und Radarsysteme an, die den Fahrer vor potenziellen Gefährdungen im Umfeld des Fahrzeugs oder auf seinem Fahrweg warnen. Das können z. B. Fahrzeuge sein, die in seine Fahrspur driften, oder wenn der Sicherheitsabstand zum Vordermann zu klein wird. Die Car2Car-Technologie von Delphi geht nun einen Schritt weiter und wertet auch Funksignale aus, die von anderen Fahrzeugen ausgesandt werden, die eine neue Situation bereits wahrgenommen haben. Diese Informationen werden auch an Fahrzeuge in der Umgebung weitergeleitet, damit ihre Fahrer gewarnt werden und so detaillierte Informationen über das Ausmaß der Gefahr generiert werden, wie z. B. Ort und Länge eines Verkehrsstaus. Der Entwicklungs-Output dieses Systems ist höchst flexibel und kann individuell auf Markt- und Kundenbedürfnisse angepasst. Die weltweite Produktion soll planmäßig 2016 für den nordamerikanischen Markt anlaufen.
Für Fragen stehen unsere Elektronikspezialisten gern zur Verfügung

 

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: Delphi: Car2car-Kommunikation geht in die Fertigung | eMobility

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.